Kraftübertragung
Die Kraftübertragung erfolgt vom Motor über eine Kette an die Hinterachse. Durch Auswechseln der Zahnräder an der Achse und am Motor lässt sich die Übersetzung an die Streckenverhältnisse anpassen, bei leistungsstarken Karts kommen drei- bis sechsgängige sequentielle Schaltgetriebe zum Einsatz. In modernen Karts sorgt eine Fliehkraftkupplung dafür, dass der Motor bei langsamer Fahrt oder im Stand nicht ausgeht.
Da Karts kein Differentialgetriebe haben, muss bei Kurvenfahrt ein Hinterrad rutschen. Um die dadurch entstehende Bremswirkung und die Belastung des rutschenden Reifens zu verringern, ist das Chassis so konstruiert, dass das kurveninnere Hinterrad leicht abhebt und so die Bodenhaftung verliert.
Gebremst wird über eine seilzugbetätigte oder hydraulische Scheibenbremse an der Hinterachse. Auch zusätzliche Front-Scheibenbremsen werden eingesetzt, sind aber in den meisten Rennserien verboten. Betätigt wird die Bremse mit dem linken Fußpedal (rechts befindet sich das Gaspedal).
Kartreifen – in der Regel schlauchlose, luftgefüllte Gummireifen – sind deutlich kleiner als normale Reifen, die Felgen haben meist einen Durchmesser von 5 bis 6 Zoll. Wie in anderen Motorsportarten auch gibt es Slicks, Regenreifen und Intermediates.
(Quelle: Wikipedia.org)
Demnach ist die Kraftübertragung von Go-Karts stark an den Aufbau von einem Kleintraktor angelehnt.

