Die Kurventechnik im Kartsport
Am Kurveneingang ist leichtes Übersteuern erlaubt und oft sogar erforderlich, um schnell um den Kurs zu kommen.
Dies lässt sich jedoch schwer in der Theorie beschreiben, da es in der Praxis auf das richtige Gefühl des Kartfahrers ankommt, nicht zuviel zu rutschen und am Kurveneingang die richtige Linie zu treffen.
Richtige Kurventechnik zusammengefasst:
Kurve außen anfahren, Bremsen und erst danach in die Kurve einlenken. (evtl. das Kart anstellen, d.h. beim Bremsen schon leicht einzulenken und quer in die Kurve einfahren, nicht übertreiben und darauf achten, nicht allzu starkes Übersteuern zu provozieren!)
Durch leichtes Gegenlenken und betätigen des Gaspedals neutralisiert der Fahrer die Balance und steuert sein Kart leicht übersteuernd auf den Scheitelpunkt zu. Der Fahrer sollte darauf achten, den Scheitel innen zu treffen und auf die Motordrehzahl sowie die Reifen hören, um zu starkes Rutschen früh zu erkennen. Rutscht das Kart in dieser Phase zuviel, ist die Kurvengeschwindigkeit langsamer und der Kartfahrer verliert Zeit.
Kurvenscheitel: Spästestens hier sollte jegliches Rutschen eingestellt sein. Der Blick geht zum Kurvenausgang, der Fahrer beschleunigt mit neutraler Balance, ohne zu rutschen aus der Kurve herraus und lässt sich nach außen raustragen.
zurück

